Holzspielzeug 1/5: Geschichte

Spielzeug für Kinder gab es bereits in der Steinzeit, dies belegen Gebilde aus Ton, die einer Puppe sehr ähneln. Aber auch im alten Ägypten gab es bereits hölzerne Tiere mit beweglichen Gliedmaßen zum Spielen.

Die Verwendung von Holz zur Spielzeugherstellung liegt in der einfachen Verarbeitung. Holz eignet sich gut zum Schnitzen und konnte schon mit einfachsten Werkzeugen bearbeitet werden. Auch Leute aus einfachen Verhältnissen konnten Ihren Kindern mit etwas handwerklichem Geschick Spielzeug selber herstellen.

Seit jeher dient Spielzeug dazu die Kinder auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten und Ihnen alltäglich Abläufe oder Rollenverteilungen beizubringen.

Die Puppe gilt als ältestes Spielzeug. Sie sollte kleine Mädchen auf Ihre spätere Rolle als Mutter und Hausfrau vorbereiten. So gab es bereits im alten Rom Puppenhäuser mit Puppenmöbeln als Einrichtung. Im Mittelalter waren die ersten Schaukelpferde zu finden, die die Kleinen durch das Wippen beruhigen, aber auch schon auf das spätere Reiten vorbereiten sollten.

In Deutschland kamen die ersten Puppenstuben im 16. Jhd. auf. Damals wurden Sie noch nicht als Spielzeug genutzt, meist waren es Nachbauten von Wohnhäusern reicher Familien, die damit Reichtum demonstrieren wollten. Erst in der Zeit des Biedermeier (1815-1849) kam das Puppenhaus für Kinder in Mode, das die kleinen Mädchen auf Ihre späteren Aufgaben vorbereiten sollte.

Ab 1900 auch wurden auch einzelne Räume der Puppenstube ausgebaut, wie zum Beispiel komplett ausgestattete Puppenküchen. Auch der Kaufladen kam in dieser Zeit als Rollenspiel auf.

Bis heute sind viele dieser Spielzeuge sehr beliebt. Allerdings werden die Spielzeuge heute meist leider nicht mehr mit soviel Liebe zum Detail in mühevoller Handarbeit sondern industriell gefertigt. Lesen Sie zur Entwicklung der Spielzeugindustrie mehr in unserem nächsten Blog.

 

 

 

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